So fühlst du dich als Single wohl und begehrenswert

Wie oft hast du dich schon selbst für dein Singledasein geschämt oder dir selbst Vorwürfe gemacht a la: Wahrscheinlich bin ich nicht liebenswert genug! Oder du verstehst die Welt nicht mehr, weil die unscheinbare Nachbarin innerhalb von sechs Monaten nach ihrem Einzug einen Mann gefunden hat und jetzt auch noch schwanger ist. Dabei wünschst du dir schon so lange eine Familie und hörst auch noch deine biologische Uhr ticken…

Mit diesem Artikel und den fünf „Survivel-Tipps“ (besonders, wenn wieder eine Freundin von dir heiratet) möchte ich dich gern beruhigen und dir Mut schenken. Mit dir ist alles bestens: du bist genau richtig, so wie du bist! Du bist eine begehrenswerte Traumfrau.

Wenn du einen Durchhänger hast, dann möchte ich dir folgende Überlegungen an die Hand geben:

# 1 Es ist normal und nicht schlimm, wenn du dich manchmal einsam fühlst

Eine von mehreren guten Nachrichten ist: Auch Verheiratete fühlen sich manchmal einsam. Auch wenn ein standesamtlicher Schein vorhanden ist, schützt dieser nicht davor, sich nicht ab und zu allein und unverstanden zu fühlen. Ein anderer Mensch, auch wenn es unser Ehemann ist, kann uns nicht ständig beschützen und uns rund um die Uhr die Wünsche von den Augen ablesen. Als Single hast du vielleicht sogar gelernt, aktiver auf deine Umwelt zuzugehen und dir das richtige Netzwerk zusammenzustellen. Verheiratete Frauen neigen hingegen öfter dazu, am eigenen Partner herumzuzurren – dass er die eigenen Bedürfnisse befriedigen möge.

Beziehungsratgeber verweisen oft darauf, dass Singles zuerst ihre Selbstliebe stärken sollen, ehe sie aktiv auf Partnersuche gehen. Das ist nicht vollständig verkehrt, wie ich hier beschrieben habe. Jedoch ist es – falls du ein eher schwaches Selbstwertgefühl hast – nicht nötig, dass du erst ein gefühlt achtsemestriges Studium absolvierst, ehe du bereit für deinen neuen Liebsten bist.

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So viele Menschen finden sich – dann wären nur die Selbstbewusstseins-Heros verheiratet 😉 Diese These kannst du bestimmt selbst widerlegen, wenn du dich in deinem Umfeld einmal gründlich umschaust, oder?

# 2 Auch Unglücklichsein gehört zum Leben

Bitte gib dir nicht die Schuld, wenn du keinen Partner hast. Verweile nicht zu lange darin, dir die ungünstigsten Fragen zu stellen, z.B. „Was ist an mir nicht richtig, dass ich keinen Partner finde?“ Dein Verstand möchte dir helfen und liefert dir immer Antworten. Allerdings ist diese Art der Fragestellung, als hättest du eine Suchmaschine falsch programmiert – sie liefert dir dann zuverlässig falsche Antworten, die du für die Wahrheit hältst.

Stelle dir stattdessen lieber gute Fragen, z.B. „Was könnte ich tun, damit ich genau den Partner finde, der perfekt zu mir passt?“ Dann liefert dir dein Unterbewusstsein so nach und nach viele Hinweise und Gelegenheiten – und du verstehst, mit welchem Partner du dir dein Leben ideal vorstellen könntest. So wünschst du dir zum Beispiel, dass er gerne tanzt – und siehe da, schon erzählt dir dein Web-Programmierer, dass er ein leidenschaftlicher Tangotänzer ist und dich gerne auf die nächste Tanzparty mitnehmen würde.

Wenn du doch einmal den Alleinseins-Blues hast, dann sage dir (wie die Buddhisten), dass beide Pole Glücklichsein und Traurigsein zum Leben gehören. Stelle dir vor, du wärest immer nur euphorisch und das Dopamin würde ständig durch deinen Körper rauschen – schon sehr bald würdest du dich wie ein Duracel-Hase fühlen, der immer nur unter Strom steht. Begrüße deshalb auch einmal den Bruder der Traurigkeit und des Rückzugs – das gehört dazu und ist nicht schlimm. Wir können lernen, dass wir nicht gleich depressiv sind und zum Arzt müssen, wenn wir einmal nachdenkliche Tage erleben.

# 3 Kläre, Welche Rolle ER in deinem Leben hätte

Oft kommen sehr selbstbewusste Klientinnen zu mir, welche sich beklagen, dass die Männer wohl keine starken Frauen mögen. Sie leben ihr Leben begeistert – doch manchmal abends und an Feier- und Sonntagen wünschen sie sich doch einen Mann an ihrer Seite, der ihre Stärke aushält.

Könntest du einem Mann das Gefühl geben, dass du ihn auch (ein wenig) brauchst und schätzt? Die Rede ist nicht davon, dass du deinen Beruf aufgibst und ihm nur noch jeden Wunsch von den Augen abliest. Es geht vielmehr darum, dass er sich in deinem Leben auch geschätzt und begehrt fühlt. Sei es, wie er für dich kocht oder dir als wertvoller Gesprächspartner für bestimmte Berufsprobleme zur Verfügung steht.

Wenn du ihn allzu sehr spüren lässt, dass du absolut ALLES auch ohne ihn machen könntest, dann sieht er nicht, welche Rolle er in deinem Leben spielen könnte.

Also bleib stark – aber gib ihm auch einen wichtigen Platz in deinem Leben – und wenn es vorerst nur theoretisch ist.

# 4 Zeige deine Verletzlichkeit

Viele Beziehungscoaches raten Frauen, die sich gerade einem Mann annähern oder einen Partner suchen, keine „verzweifelte“ Aura zu haben. Die Ratschläge gehen in die Richtung, dass die Frau bei einem Treffen nicht für ihn kochen sollte, sich so unbeteiligt wie möglich verhalten zu habe und am besten verbergen müsse, wie sehr sie ihn mag.

Sicherlich wirst du ihm nicht gleich nach einigen Treffen ständig beteuern, wie sehr du ihn liebst – das wäre übertrieben. Ich würde dir aber empfehlen, deine Verletzlichkeit und Zuneigung nicht zu verbergen und dich in deiner ganzen Einzigartigkeit zu zeigen.

Öffne dich – aber meine Einschränkung ist, dass du jederzeit bereit sein musst, ihn gleichzeitig auch loszulassen. Oft denken wir: Jetzt habe ich mich ihm gezeigt – jetzt möchte ich aber auch meinen „Lohn“ dafür haben. Er muss mich auch mögen und lieben! Erst bei der letzten Ausstrahlung der „Bachelorette“ in der Schweiz reagierte ein Kandidat empört: „Ich habe ihr alles von mir gezeigt, sie in mein Innerstes blicken lassen – und sie hat mir keine Rose gegeben!“

Sei immer bereit, dass du keine Rose bekommst. Ob du mit ihm den Weg weitergehst oder ohne ihn – fühle dich mit dir und als Single trotzdem wohl.

Erwarte nichts.

Aber verstecke auch nicht deine wahren Gefühle.

#5 Sei ehrlich zu dir selbst

Hand aufs Herz: Auch du hast manchmal ein Date, stimmts? Wenn du nicht eine besorgniserregenden Aversion gegen alle Männer entwickelt hast, dann gehst du bestimmt auch manchmal mit einem Exemplar aus.

Aber jetzt kommt es: Wie viele Frauen haben nach einem Rendezvous den unstillbaren Drang, sofort ihre Freundinnen anzurufen und ALLES mit ihnen durchzusprechen?

Mach es nicht.

Behalte deine Erfahrungen für dich – nur so kannst du mehr über dich lernen und deine ureigensten Blockaden kennenlernen.

Denn auch wenn dein Date humorvoll, aufmerksam und gentlemenlike war, kann es sein, dass du selbst das Treffen sabotierst, weil er dich vielleicht zu sehr an deinen Vater erinnert hat. Stattdessen erzählst du deinen Mädels, dass er die Gabel in der falschen Hand hatte und unterstellst ihm mangelnde Manieren. Du weißt ja, was dann folgt: „Oh, wusste ich es doch! Da musste ja ein Haken sein!“ und was dergleichen mehr ist.

So kannst du dich als Single nicht wohlfühlen. Im Gegenteil. Du fühlst dich mies.

Außerdem kannst du dich dadurch nicht weiterentwickeln und wirklich ehrlich schauen, was dich weiterbringt.

In diesem Sinne: Weck die Königin in dir und fühl dich geliebt

 

 

 

 

 

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