Warum es so wichtig ist, vor der Partnersuche deinen Beziehungsraum zu klären

Wie ihr schon bemerkt habt, bin ich nicht eine so große Freundin der Aussagen: „Ich werde auf jeden Fall gefunden“ und „die Liebe kommt und findet mich“. Das einzige Ereignis was dann ganz sicher eintreten wird, sind große Liebesspinnenweben und sonst sicherlich schlicht und ergreifend NICHTS.

Doch bevor es an das aktive Wahrnehmen eines möglichen Partners geht (damit meine ich natürlich keine hektische, angestrengte und zermürbende Suche), ist es hilfreich, sich umfassende Gedanken zu machen, welcher Partner sich im eigenen Dasein wiederfinden soll. Dann braucht man nur noch zu sagen: „Ah ja, da bist du ja. Aha. So siehst du also aus.“

Vielleicht möchtest du dir Notizen darüber machen, welcher Mensch dein Leben bereichern darf. Sollte er Humor haben? Wie sollte er sich in Streitsituationen verhalten? Welche Familie hat er – ist er eher ein Einzelkind ohne viel „Anhang“ oder wäre es dir lieber, er wäre in einem großen Familienverbund aufgewachsen und du heiratest praktisch ca. 20 Verwandte mit? Freust dich an dem großen Familienkreis? Mag er Kinder oder ist er lieber für sich – und mit dir allein? Liebt er Luxus oder campt er lieber und zieht mit dir in die Berge? Tanzt er gerne, verreist er mit Vorliebe?

Zeichne sein „Bild“ genau wie möglich. Äußerlichkeiten sind hier eher unwichtig – du wirst ihn erkennen, wenn er dir begegnet.

Bist du bereit für eine Beziehung?

Bitte überprüfe auch für dich, ob du überhaupt schon für eine Beziehung bereit bist. Denn wenn du eigentlich lieber dein Bett für dich allein hast, die zweite Bettseite vollgestopft mit Büchern, Kuscheltieren und elektronischen Geräten ist, bist du vielleicht noch nicht soweit.  Im Grunde brauchst du niemanden und dein Gegenüber würde auf lange Sicht nur stören. Genauso sieht es mit deiner Küche aus: Könntest du es ertragen, wenn jemand dort ebenso wie du mit Messern, Gabeln und Töpfen hantiert und „dein Reich und Heiligtum“ betritt?

Wenn er vielleicht den Mixer nicht saubermacht und die Butter anders anschneidet? Wenn er andere Lebensmittel gerne isst und sie auch auf andere Art als du zubereitet?

Eine Bindung erfordert Mut – den Mut, zu lieben, dem anderen zu vertrauen und uns zu engagieren. Bindung erfordert Zugeständnisse und die Bereitschaft, dem anderen im eigenen Leben einen schönen Platz zu geben.

Wer bist du in deinen Beziehungen?

Eine wichtige Frage: Wer warst du in deinen früheren Beziehungen und wer möchtest du ab jetzt sein? Warst du eher die Retterin, die Märtyrerin oder die Managerin? Bist du immer schnell bereit, in deinem zukünftigen Partner ein Kind zu sehen, dem geholfen werden muss – damit ER ein besseres Leben führt? Dann kann es sein, du ziehst Männer an, die gerade vor dem finanziellen Aus stehen, eine Entziehungskur durchmachen oder so depressiv sind, dass sie gerade nicht arbeiten können.

Oder bist du eine Inquisitorin, die schon im Anfangsstadium den Kitzel der Kontrolle braucht? Suchst du dir vielleicht im Vorfeld schon Männer aus, deren reichhaltiges Liebesleben schon sehr viel Variation erfahren hat – aber bei DIR wird er schon treu sein? Wenn ihr zusammenkommt, dann bist du davon besessen, Zeichen der Untreue bei ihm festzustellen – so lange, bis es schließlich klappt und du recht hast?

Vielleicht bist du der Meinung, du bist dazu auserkoren, das Leben deines Partners zu managen, weil er es „sonst nicht auf die Reihe bekommt?“ – so dass du seine gesamte Zeitplanung übernimmst und immer darauf achtest, seine Rechnungen zu bezahlen?

Wenn dich das glücklich macht – dann ist alles gut. Falls jedoch nicht, ist es sicherlich nicht verkehrt, wenn du deine eigenen Beziehungsmuster überprüfst.

Mit Energiearbeit deinen Beziehungsraum klären

Vielleicht magst du ja auch deinen „Beziehungsraum“ mit Energiearbeit klären und dir genau den idealen imaginären Raum ausmalen, in dem ihr beide leben möchtet. Auf die Energiearbeit für Beziehungen werde ich in einem der nächsten Blogbeiträge näher eingehen. Bestimmt hast du schon einmal von der „Aura“ eines Menschen gehört – das Energiefeld, welches ihn umgibt. Umgangssprachlich sagen wir oft: Die zwei schwingen auf einer Wellenlänge…

Schließ dafür ab und zu fünf Minuten die Augen, atme weich in deinen Bauch und spüre den „Raum“ um dich herum. Lade deinen zukünftigen Partner liebevoll ein, deine Schwingung wahrzunehmen und stelle dir vor, wie er schon an deiner Seite ist.

Ich wünsche dir bald deinen Wunschpartner, falls du auf der Suche bist und eine Klärung deiner Beziehung, falls du dich darin nicht glücklich fühlst.

Du spielst mit dem Gedanken, eine Einzelsitzung in Anspruch zu nehmen? Dann kannst du dich hier umsehen.

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